Witwe reduziert Forderungen im Streit um Niki Laudas Erbe

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Niki Lauda

Vor fast genau fünf Jahren, am 20. Mai, starb Rennfahrerlegende Niki Lauda (†) im Alter von 70 Jahren und hinterließ ein Millionenvermögen. Um Erbstreitigkeiten zu vermeiden, sollte sich eine Privatstiftung um die geschätzten 250 Millionen Euro des Formel-1-Profis kümmern. Dabei sollten sowohl seine beiden erwachsenen Söhne aus erster Ehe als auch Laudas zweite Ehefrau und die gemeinsamen minderjährigen Zwillinge Mia und Max berücksichtigt werden.

Ausgerechnet Laudas Witwe Birgit Lauda (46) hatte jedoch kurz nach seinem Tod einen bis heute andauernden Rechtsstreit um das Vermögen begonnen. Doch nun soll, wie die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf den “Kurier” berichtet, ein Ende in Sicht sein und das könnte an Birgits Forderung liegen.

Niki Lauda: Er wollte einen Erbstreit verhindern 

Seit Laudas Tod erhält seine Witwe lebenslang monatlich 20.000 Euro aus der Stiftung, auch alle Kosten für den Unterhalt der Villen in Wien und Ibiza, die drei Autos, die Gehälter der Hausangestellten, das Schulgeld für die Zwillinge und Urlaube werden von Laudas Stiftung bezahlt.

Angesichts des Millionenvermögens von Lauda scheint dies jedoch ein kleiner, fast unbedeutender Betrag zu sein. Zu wenig offenbar auch für seine Witwe, die schließlich auf ihren Pflichtteil klagte, der rund 30 Millionen Euro betragen soll. Doch die zweifache Mutter sei nicht erbberechtigt, befanden die Verantwortlichen der Stiftung. Es folgte ein jahrelanger, nicht enden wollender Rechtsstreit vor dem Wiener Landesgericht.

Birgit Lauda: Im Erbstreit um das Millionenvermögen senkt sie ihre Forderung

Der könnte nun ein Ende haben – oder Birgit Lauda ein Einsehen haben. Wie die “Bild”-Zeitung auf Berufung des “Kuriers” schreibt, hat Laudas Witwe ihre Forderung zwar nicht zurückgezogen, aber drastisch auf “nur” noch rund acht Millionen Euro reduziert.

Ob sich die Parteien nun endlich über den Anspruch auf Laudas Vermögen einigen können und der Erbstreit damit ein Ende hat, wird sich zeigen. Sollten Birgit Lauda tatsächlich die rund acht Millionen zugesprochen werden, würde sich dieser Betrag zumindest nur geringfügig auf das finanzielle Erbe ihrer Zwillinge auswirken.

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