Alonso schlägt Alarm: Alpine immer besser, Aston immer schlechter!

Fernando Alonso rechnet nach dem Q2-Aus in Barcelona mit weiteren schwierigen Rennen für Aston Martin, bleibt für die fernere Zukunft aber optimistisch

alonso schlägt alarm: alpine immer besser, aston immer schlechter!

Das Aus für Fernando Alonso kam nicht unerwartet, war aber knapp

"P11 - sorry." - Auf die Ansage von Chris Cronin folgt langes Schweigen. Um 19 Tausendstelsekunden verpasste Fernando Alonso bei seinem Heimrennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya den Einzug ins Q3. Nur 0,475 Sekunden fehlten dem zweimaligen Weltmeister auf die Bestzeit in Q2. Mit einem ausgiebigen Winken aus dem Cockpit verabschiedete er sich von seinen Fans.

"Wir wussten, dass es auf dieser Strecke sehr eng zugehen würde", sagt er nach dem Qualifying. "Ich denke, in Österreich wird es noch extremer, denn die Zeiten liegen dort nur zwischen 1:04 und 1:06 Minuten."

Überraschend ist, dass Alonso mit dem Ergebnis zufrieden ist: "Auch wenn es weh tut, das vor den heimischen Tribünen zu sagen. Aber vor dem Qualifying waren unsere Prognosen etwas pessimistischer. Bei einem Auto haben wir uns sogar für drei neue Sätze in Q1 entschieden, das zeigt schon, dass man nicht allzu optimistisch war."

Der elfte Platz, der durch die Strafversetzung von Sergio Perez zum zehnten Startplatz wird, sei aber "ein gutes Ergebnis", versicherte Alonso. Den Einzug in Q3 verspielte er möglicherweise in Kurve 5, der Spitzkehre nach links, in der er ziemlich weit vom Scheitelpunkt entfernt war. Dasselbe passierte in Kurve 11, der drittletzten auf der Runde. 19 Tausendstel sind da schnell verloren.

Doch Alonso sieht lieber das große Ganze. Was ihm weniger gefällt, ist das Entwicklungstempo von Alpine, die seiner Meinung nach Aston Martin langsam abhängen: "Alpine war in Monaco vor uns und in Kanada sehr nah dran. Und hier sind sie ein halbes Zehntel voraus. Sie werden immer besser. Und wir wohl immer schlechter. Die Kombination aus beidem ist nicht so toll."

Teamkollege Lance Stroll (14.) bestätigt: "Wir wussten, dass dies ein hartes Qualifying werden würde, Q2 war das Maximum. Dem Auto fehlt es einfach an Speed, um auf dieser Strecke mit den Topteams kämpfen zu können."

Alonso erwartet für die Zukunft Updates bei Aston Martin, stellt sich aber auf eine längere Durststrecke ein. "Es wird hier wehtun, genauso wie in Österreich und Silverstone", kündigt er an. "Wir müssen weiter Punkte holen, und wenn es ein siebter, achter, neunter Platz ist - egal. Wir dürfen nicht aufgeben und müssen in diesen schwierigen Zeiten positiv bleiben."

Rettendes Update erst mittelfristig erwartet

Und wann kommt das lang ersehnte Update? "Hoffentlich noch vor der Sommerpause. Ich denke, dass es im Team nun viele Erkenntnisse darüber gibt, was richtig und was falsch gelaufen ist, nicht nur in diesem Jahr, sondern auch in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison. Wir haben ein paar Ideen, die die Performance verbessern sollten. Aber wir müssen noch drei oder vier Rennen lang Schmerzen ertragen."

Dass ein Update kein Allheilmittel ist, zeigt das Qualifying-Desaster der Racing Bulls in Spanien. Dennoch blickt Alonso optimistisch in die Zukunft: "Wir haben einen Plan. Mal sehen, ob er zu besseren Ergebnissen führt. Aber wir sind zuversichtlicher als in den vergangenen Monaten."

"Im vergangenen Jahr hatten wir das erste Auto, das das neue Technikteam je gebaut hat. Wir haben immer versucht, dem Auto etwas mehr Leistung zu geben. Aber manchmal haben wir nicht viel hinzugefügt, sondern das Auto nur etwas schwieriger und kniffliger zu fahren gemacht."

So auch in diesem Jahr: "Unser Auto hat sich in Bahrain anders verhalten. Und nachdem wir die ersten [Update-]Pakete eingeführt haben, haben wir die Charakteristik des Autos ein wenig verändert. Wir können mit dem Set-up ein bisschen gegensteuern. Wir verstehen alles immer besser, aber dann kommt das nächste Paket und alles ist wieder auf Null. Aber jetzt haben wir einen Plan."

"Sie arbeiten nun seit eineinhalb Jahren zusammen. Jetzt sind wir in einer starken Position für die Zukunft. Ich bin gespannt, aber im Rennsport zählt nur die Gegenwart. Und die Gegenwart ist heute, die Gegenwart ist Barcelona - und das ist natürlich schmerzhaft, aber ich bin gelassen, was unsere Leistung angeht."

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