Bridgerton: Die drei größten Probleme der Serie

Bridgerton: Die drei größten Probleme der Serie

bridgerton: die drei größten probleme der serie

Bridgerton

Was hat es mit dem Ende des Rassismus in der diversen Historienwelt von „Bridgerton“ auf sich? Wurde Simon vergewaltigt und stand dies in der Buchvorlage? Wir schauen uns die größten Probleme der „Bridgerton“-Welt einmal genauer an, die nicht von Lady Whistledown thematisiert werden.

Am vergangenen Donnerstag, den 16. Juni, ist der erste Teil der dritten Staffel der Serie „Bridgerton” auf Netflix veröffentlicht worden. Die Liebesroman-Adaption aus dem Hause Shondaland - erdacht von der Erfolgsproduzentin Shonda Rhimes („Grey’s Anatomy”) - hatte bereits im Jahre 2023 ein erfolgreiches Spin-off mit dem Titel „Königin Charlotte: Eine Bridgerton-Geschichte” kreiert.

Doch die „Bridgerton“-Saga wurde nicht überall so liebevoll aufgenommen, wie der teils seichte Inhalt es vermuten lässt... Als im Dezember 2020 die erste „Bridgerton“-Staffel mit acht Episoden auf der Streamingplattform abzurufen war, wunderten sich die Zuschauenden und Fans der Buchreihe über so manche Entscheidungen.

Wir haben hier die größten Diskussionen der Serie „Bridgerton“ hier zusammengetragen:

Das diverse, „farbenblinde“ Casting

Shonda Rhimes, Erfinderin und Showrunnerin unzähliger Serienerfolge, wie unter anderem „Greys’s Anatomy”, „Scandal” oder „Inventing Anna”, war immer schon bekannt dafür, einen durchaus ungewöhnlichen und diversen Cast auf die Fernsehbildschirme zu bringen. Bereits im Sommer 2005, als in den USA die Pilotepisode von „Grey’s Anatomy” ihre Premiere feierte, arbeiteten im Seattle-Grace-Krankenhaus überraschend viele nicht-weiße Ärzte und Ärztinnen.

Bei „Bridgerton” wurde nun im historischen Kontext des Jahres 1813 in England der Cast ebenfalls divers - oder gar „color-blind“, also „farbenblind“ - aufgestellt. Merkwürdig erschien jedoch, dass innerhalb der Seriendramaturgie eine Erklärung dafür suggeriert wurde: Der König hat sich verliebt und die nicht-weiße Charlotte geheiratet, somit war der Rassismus besiegt. Selbst in Adelskreisen konnten Jahrhunderte alte Titel divers vergeben werden und es gab keinen Hass und keine Ungleichheit mehr...

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Eine Szene aus der Netflix-Serie „Bridgerton“.

Vor allem in den US-Medien kam direkt nach der Veröffentlichung die Kritik auf, dass Rassismus, der Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und weiterhin kostet, natürlich nicht so leicht zu beheben ist oder zu beheben wäre. Einer Explikation in der Serie hätte es ebenso eigentlich nicht bedurft, wenn man „Bridgerton” als märchenhaften Eskapismus betrachtet, wie das teils seichte Werk anmutet.

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Richard Pepple in der Serie „Bridgerton“

Colorism in „Bridgerton“

Ein weiteres kritisches Thema behandelte den sogenannten „colorism“ in der Serie, der Rassismus gegen Menschen mit dunklerer Hautfarbe. In „Bridgerton” haben die mächtigsten schwarzen Personen sehr helle Haut, wie zum Beispiel Simon, der Duke of Hastings (Regé-Jean Page) oder Königin Charlotte (Golda Rosheuvel). Menschen mit dunklerer Hautfarbe stellen Nebencharaktere dar und sind eher die Antagonisten oder werden als Bösewichte eingeführt, wie zum Beispiel Simons Vater (Richard Pepple).

Die Vergewaltigungsszene

Die Romanautorin Julia Queen veröffentlichte den ersten Roman der „Bridgerton“-Reihe „The Duke and I” im Jahre 2000. Schon damals wurde die Szene, in der Daphne (Phoebe Dynevor) mit Simon schläft und ihn gegen seinen Willen zum Orgasmus in ihr bringt, wegen dem fehlenden Consent (der fehlenden Einwilligung beziehungsweise gegen seinen expliziten Willen) diskutiert.

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Regé-Jean Page in der Serie „Bridgerton“

Trotz einiger kleinerer Veränderungen wurde in der Serie Daphnes verständliches Gefühl des Verrats - sie wusste nicht, wie Kinder auf die Welt kommen, und ihr Mann hatte ihr dies verschwiegen - in den Mittelpunkt der Handlung gestellt. Es erweckt jedoch den Anschein, als ob das Autor:innen-Team rund um Showrunner Chris Van Dusen die Szene nicht als eine Vergewaltigung ansehen, denn Simons Sicht wirkt schnell vergessen und auf den Konflikt mit seinem Vater reduziert.

Zumindest ein Geschmäckle wird durch die Szene wohl bei den meisten Zuschauenden verbleiben, ist Simons Gegenwehr doch unmissverständlich zu sehen und zu hören.

Die zweite „Bridgerton“-Staffel, die sich mit der weiblichen Heldin primär um einen indischen Hintergrund drehte, löste hingegen kaum kritische Stimmen aus.

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