Wieder Kämpfe im Norden von Gaza: Das Grauen droht auch Israel im Inneren zu zerreißen

Aus dem Krieg herauszukommen, den Frieden zu gewinnen – darum geht es. Je schneller, desto besser. Ein Plan muss die arabischen Staaten einbeziehen. Israels Freunde müssen dabei helfen.

wieder kämpfe im norden von gaza: das grauen droht auch israel im inneren zu zerreißen

Benjamin Netanjahu (r) Ministerpräsident von Israel, bei einem Treffen mit Antony Blinken, Außenminister der USA.

Wer reingeht, muss auch wissen, wie er wieder rauskommt – Israel weiß es in Gaza erkennbar nicht. Hier sollten ihnen Freunde zur Seite treten. Denn so geht es nicht weiter.

Die Bodenoffensive in Gaza nach dem Hamas-Massaker war immer ein Risiko. Viele haben gewarnt. Und es war von vornherein klar: Ein Schlachtplan allein reicht nicht. Viele haben den angemahnt. Ein Plan für die Zeit danach war und ist schließlich immer nötig.

Wie sich jetzt zeigt: Weil er fehlt, wird auch im Norden von Gaza wieder gekämpft. Hart. Wer kann helfen, da herauszufinden?

Die Freunde sollten, auch die Deutschen, weil die arabischen Staaten zum Wohl der Region unbedingt eingebunden werden müssen. Das Grauen muss ein Ende haben.

Auch um Israels willen. Es beginnt, dieses Land im Inneren und im Land das Militär zu zerreißen. Lange geht das nicht mehr gut.

Der Generalstabschef spricht von „Sisyphusarbeit“

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kann nicht behaupten, er wüsste es nicht. Generalstabschef Herzi Halevi hat es ihm gesagt. Und zwar sehr deutlich, nach israelischen Medienberichten mit diesen Worten: „Solange es keinen diplomatischen Prozess gibt, um eine Verwaltung im Gazastreifen aufzubauen, die nicht der Hamas angehört, müssen wir immer wieder Kampagnen an anderen Orten starten, um die Infrastruktur der Hamas zu zerstören. Es wird eine Sisyphusarbeit sein.“

Damit ist eine Arbeit gemeint, die so umfangreich, kompliziert und schwierig ist, dass sie niemals erledigt sein wird. Und man fängt immer von vorne an. Das kann niemand im Ernst wollen.

Netanjahu selbst sagt, dass es nach dem Krieg „irgendeine Art Zivilverwaltung“ geben muss. Ihm ist auch klar, dass dafür die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, generell die Unterzeichner der Abraham-Abkommen als Kooperationspartner die beste Wahl wären.

Aber Israel muss ihnen entgegenkommen. Stabilität und Frieden sind mehr als Worte. Sie auszufüllen, dabei müssen die Freunde, USA und Deutschland, helfen. Und dann sollten Amerikaner und Europäer bei den arabischen Staaten dafür eintreten.

Es gilt, auf beiden Seiten Blockaden aufzulösen, mit Angeboten und Druck. Wie ein Doppelbeschluss: Hilfe zur Entwicklung, wirtschaftliche Zusammenarbeit, notfalls der Stopp von Waffenlieferungen. Die ja auch nicht allein an Israel gehen.

US-Außenminister Anthony Blinken hat damit schon begonnen. Nur muss es schneller wirken. Das Grauen soll doch enden. Die Menschheit wartet.

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