OÖ: Suspendierungen von Schülerinnen und Schülern steigen massiv

oö: suspendierungen von schülerinnen und schülern steigen massiv

Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der Suspendierungen an den Schulen in Oberösterreich seit 2019. Das geht aus einer Anfragebeantwortung der Neos Oberösterreich durch Landeshauptfrau-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) hervor.

Die Zahlen sind massiv gestiegen. Wurde im Jahr 2018/19 noch 218 Schülerinnen und Schüler suspendiert, waren es im vorigen Schuljahr schon über 500. Und auch im ersten Semester des laufenden Schuljahres sind die Zahlen hoch.

Der Anfragebeantwortung zufolge wurden in diesem Schuljahr bereits 285 Suspendierungen ausgesprochen. Das sind mehr, als 2019 im gesamten Schuljahr suspendiert wurden. Rechnet man diesen Trend auf das ganze Schuljahr hoch, würden am Ende 570 Suspendierungen stehen - was einen neuerliche Steigerung von über zehn Prozent bedeuten könnte.

Meiste Suspendierungen in Mittelschule

Die meisten Suspendierungen gibt es im Mittelschulbereich - 299 waren es im abgelaufenen Schuljahr insgesamt, die meisten davon (76) in Linz. In den Volksschulen mussten 102 Kinder vom Schulunterricht suspendiert werden, mit 30 die meisten in der Bildungsregion Wels-Grieskirchen-Eferding.

Die Gründe sind vielfältig: körperliche Gewalt gegen Schulkolleginnen und -kollegen sowie gegen Lehrerinnen und Lehrer, Mobbing, Stalking und Drohungen finden sich unter den Begründungen. Aber auch die Ankündigung eines Amoklaufs war darunter zu finden, ebenso sexuelle Übergriffe.

Pandemie und soziale Medien

Eine wissenschaftliche Evaluierung für die massive Steigerung gibt es nicht. Laut der Fachabteilung der Bildungsdirektion sei eine Ursache in der Corona-Pandemie zu sehen. "Aber auch negative Berichterstattungen in sozialen Medien wirken sich auf junge Menschen negativ aus", heißt es dazu.

Zusätzlich würde verschiedene Belastungen im persönlichen Umfeld von Kindern und Jugendlichen sowie eine merklich verringerte Frustrationstoleranz die Situation verschlimmern: "Dies kann zu herausfordernden Konfliktsituationen an den Schulen führen." Julia Bammer, NEOS-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Klubobfrau im OÖ Landtag, betont: „Die Zahlen zu Schulsuspendierungen sind besorgniserregend. Präventionsarbeit und die Unterstützung von Kindern, Eltern und Lehrkräften müssen vor Schulsuspendierungen Vorrang haben."

Haberlander verweist auf verschiedene Maßnahmen und vorhandene Angebote, etwa "Faustlos", ein Programm zur Gewaltprävention an Volksschulen, oder ein Medienkoffer, der an 150 Schulen vorhanden sei. Zusätzliche gebe es je nach Bedarf maßgeschneiderte Angebot seitens der Schulpsychologie, sagt Haberlander, ebenso Unterstützung im Zuge von Suspendierungen: Einzelfallhilfe, Bearbeitung von Erlebnissen, Vorbereitung der Rückkehr in der Klasse.

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