Knappe Ressourcen, unzufriedene Mitarbeiter und viele Geflüchtete: So schlimm waren die Zustände im Zürcher Asyl-Jugendheim Lilienberg

Die Zustände im Asyl-Jugendheim Lilienberg in Affoltern am Albis ZH waren nicht die besten. Mittlerweile wurden Massnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern.

knappe ressourcen, unzufriedene mitarbeiter und viele geflüchtete: so schlimm waren die zustände im zürcher asyl-jugendheim lilienberg

So schlimm waren die Zustände im Zürcher Asyl-Jugendheim Lilienberg

Im Asyl-Jugendheim Lilienberg in Affoltern am Albis ZH sind schwere Fehler gemacht worden. Dies zeigt auch der Untersuchungsbericht im Auftrag der Stadt Zürich. Die Asylorganisation AOZ leitete vor einem Jahr wegen der Missstände bereits Sofortmassnahmen ein.

Der Bericht, den der Zürcher Stadtrat am Mittwoch publizierte, hält fest, dass Geschäftsleitung und Verwaltungsrat der AOZ die negative Dynamik auf dem Lilienberg unterschätzten.

Es sei zu einer Kombination mehrerer Probleme gekommen: Knappe Ressourcen, unzufriedene Mitarbeiter und die stark steigenden Flüchtlingszahlen. Auf personalrechtliche Massnahmen sei aber zu verzichten. Es gebe kein grobes Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter oder gar strafbare Handlungen, heisst es im Bericht.

Fachpersonal aufgestockt

Sofortmassnahmen wurden im Lilienberg bereits vor geraumer Zeit in die Wege geleitet, nachdem das kantonale Sozialamt die Zustände selber unter die Lupe nahm. Daraufhin wurde die Belegung von 90 auf 60 Jugendliche reduziert. Gleichzeitig wurde das Fachpersonal aufgestockt, um die Betreuung zu verbessern.

SP-Stadträtin Simone Brander, welche die Administrativuntersuchung leitete, betonte in einer Mitteilung denn auch, dass der Bericht die Verhältnisse im Sommer 2022 beleuchte. Heute sei die Situation eine andere. Die unbegleiteten Minderjährigen würden nach den massgeblichen Standards versorgt und betreut.

Zu sechst in einem Zimmer

Die Vorwürfe gegen das Zentrum Lilienberg in Affoltern am Albis wurden im Juni 2022 publik. Das Heim sei völlig überfüllt. Die jungen Geflüchteten müssten teilweise zu sechst in einem Zimmer leben, das nur für drei Personen vorgesehen sei.

Gemeinschaftsräume und Hausaufgabenzimmer seien wegen Platzmangels aufgelöst worden. Die Jugendlichen hätten keinen Raum, um sich zurückziehen zu können. Gleichzeitig sei die Betreuung mangelhaft.

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