Kreuze werden abgehängt, die Kirchen leeren sich, und Religion wird zur Folklore. Was geschieht da gerade in unserer Gesellschaft?

Die Gegenwart tut sich schwer mit religiösen Symbolen, nicht nur aus falsch verstandener Rücksicht auf Andersgläubige. Es äussert sich darin das Symptom einer tiefergehenden Krise.

© Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung Das Kreuz ist ein religiöses Symbol, das sich vom Lebensbaum herleitet. Dieser versinnbildlicht in vielen Kulturen das Werden und Vergehen und die Wiederkehr des Lebenden. Warum soll man sich dessen schämen? Schafe weiden beim Kreuz auf dem Klimsenhorn unterhalb des Pilatusgipfels. T. Sbampato / Chromorange / Keystone

Als ich in Zug, einem katholischen Innerschweizer Städtchen, geboren wurde, hätte es wohl niemand für möglich gehalten, dass ich dereinst einmal an einem Buss- und Bettag im ehrfürchtigen protestantischen Grossmünster in Zürich sprechen würde. In der Primarschule waren wir 44 Knaben, 40 von ihnen katholisch, und die Protestanten erkannten wir daran, dass sie beim Religionsunterricht die Klasse verlassen mussten.

Die Protestanten galten als intelligenter, sie besuchten das Gymnasium, und da an der Zuger Kantonsschule hauptsächlich protestantische Professoren unterrichteten, war es eine altbewährte Regel, dass man als bildungsfähiger Katholik in eine Klosterschule kam, ich ins Kloster Einsiedeln. Wir trugen schwarze Kutten mit engen Kragen und bekamen von gelehrten Patres jene Vertikale eingetrichtert, die sich aus der Tiefe des Alten Testaments und der griechischen Philosophie zu Thomas von Aquin erhob.

An einer praktischen Anwendung dieses Wissens war man weniger interessiert. Das war Sache der Protestanten. Die richteten ihre Bildungsanstalten naturwissenschaftlich aus und produzierten so die Elite, die die Industrie, die Banken, das Militär und somit das Land beherrschte. Der Protestantismus hatte den Schweizer Kulturkampf gewonnen. Die Strassen der katholischen Innerschweiz waren holprige Pisten, und wenn wir Katholiken auf glattem Asphalt fuhren, fühlten wir uns stets ein wenig unwohl. In solchen Gegenden rochen die Leute nach Seife, nicht nach Schweiss wie bei uns, und im Strassenbild sah man weder flatternde Nonnenhauben noch am Bahnhof lungernde Lazzaroni.

Einige Zeit später, in den achtziger und neunziger Jahren, lebte ich mit einer protestantischen Pfarrerstochter zusammen, ohne dass das in irgendeiner Weise auffällig gewesen wäre, und unsere kulturelle Differenz zeigte sich höchstens noch im Gebrauch der Zahnpasta. Die Protestantin rollte die Tube fein säuberlich von hinten her auf, während ich, der Katholik, auch einmal patschig in der Mitte zudrückte.

In unserer Religion jedoch, soweit wir überhaupt noch religiös waren, hatte sich die Differenz zwischen den beiden Glaubensgemeinschaften aufgelöst. Kathrin, die stets unter dem Schatten des Karfreitags gelitten hatte, lernte durch mich einen Gott kennen, der nicht die Gewissensinstanz im Innern des Individuums, sondern ein österliches Ereignis in der aufblühenden Natur oder in einem lateinischen Gottesdienst ist, und ich begriff durch Kathrin, dass sich das zentrale Geschehen des Christentums am Kreuz ereignet hat.

Kathrin wurde katholischer, ich protestantischer, und Zürich erging es ähnlich. Katholische Gastronomen brachten ein südliches Flair in die Stadt, und die Totenstille, die sich einst an einem Karfreitag über sie gesenkt hat, gehört wohl für immer der Vergangenheit an. Am Eidgenössischen Buss- und Bettag dürfen wir feststellen: Unserer Demokratie gelang es, im Religiösen Frieden zu stiften – das ist eine bewundernswerte Leistung. Aber. Aber dieser Frieden, worin sich die Differenzen versöhnten, hat sich mittlerweile in eine Art Brache verwandelt, in einen wohlstandssatten Nihilismus, der nicht mehr aus dem Geistigen lebt, sondern aus der Rohkost, dem Jogging und dem Velofimmel.

Schluss mit dem ewigen Feuer

Nein, ich wünsche mir die alten Zeiten nicht zurück. Pfarrhelfer Stocklin, eine finstere Gestalt aus dem Zug der fünfziger Jahre, redete uns Primarschülern im Beichtunterricht ein, Protestanten kämen samt und sonders in die Hölle, weshalb ich nach der Schule in die leere Kirche rannte und die Madonna unter Tränen anflehte, meinen protestantischen Freund Marcel dereinst nicht in einen brodelnden Kessel zu stecken.

Meine Mutter litt noch auf dem Sterbebett darunter, dass sie zwei Kinder tot geboren hatte und dass diese armen Wesen, da ungetauft, gemäss den Dogmen der katholischen Kirche von der Erlösung ausgeschlossen waren. Sie kamen zwar nicht in die Hölle, sondern wurden in den sogenannten Limbus eingeliefert, eine Art Embryonen-KZ mit flammenschwertbewehrten Wächter-Engeln. Papst Benedikt hat diesen Horror endlich abgeschafft, und ich wiederhole es: Gott sei Dank ist der Katechismus, der uns das Heulen und Zähneknirschen im ewigen Feuer androhte, an seinen eigenen Forderungen verbrannt. Aber.

Aber betrachten wir die Asche, müssen wir uns eingestehen, dass da mehr zerstört wurde als eine rigide Sexualmoral oder Unterschiede der Glaubensinhalte zwischen den christlichen Konfessionen. Die katholischen Zuger Kirchen, die in meiner Jugend jeden Sonntag voll waren, sind heute leer, und die Stadt ist stolz darauf, in der neuen Abdankungshalle auf unserem Friedhof religiöse Symbole eliminiert zu haben.

Um arabische Touristen nicht zu verletzen, wird das Kreuz von den Gipfeln geholt, und selbst die Spitäler der Innerschweiz haben es aus allen Räumen verbannt. Für das ewige Leben sind neuerdings Virologen und Politiker zuständig, und was über uns ist, ist nicht mehr Transzendenz, nicht mehr Metaphysik, es ist das versaute Klima.

1832 hat der junge schweizerische Bundesstaat für das gesamte Land einen halb religiösen, halb politischen Feiertag eingeführt, und da wir das Kreuz im Wappen haben, scheint es mir angebracht, an diesem Tag ein Wort zu diesem Zeichen zu sagen.

Tod und Auferstehung

Das religiöse Symbol, sagt der protestantische Theologe Paul Tillich, ist «sinntransparent». Das Symbol, zum Beispiel das Kreuz, weist auf den Erlöser hin, also auf ein metaphysisches Geschehen – durch das Symbol erreiche ich eine andere höhere Wirklichkeit, ich berühre die Sphäre des Heiligen, des Göttlichen. Sinntransparent heisst aber auch, dass das metaphysische Geschehen im Bild, im Sinnbild, uns erreicht, uns berührt. Im religiösen Symbol wird das Übersinnliche sinnlich, das Heilige irdisch, das Absolute anschaulich.

Die Religionen, lehrte der Religionshistoriker Mircea Eliade, erklären in ihren Kosmologien und Ontologien alle das Gleiche. Sie sind die Erzählung von der Erschaffung der Welt und des Menschen. Sie stellen dar, wie übernatürliche Wesen die Natur und uns hervorgebracht haben und wie die Kreatur in der Folge versuchte, den höheren Wesen, denen sie ihr Dasein verdankte, näherzukommen.

Dabei zeigt sich in den verschiedensten Kulturen eine ähnliche Struktur: Um das Übernatürliche zu erfassen, muss der Mensch seine Natur abstreifen, er muss einen rituellen Tod sterben, um dann als ein anderer, als ein Initiierter, als ein Verwandelter, eine Art Auferstehung zu erleben. Er nimmt an sich selbst einen Schöpfungsakt vor, deshalb kann er fortan nicht mehr daran zweifeln, dass Gott und Schöpfung wirklich sind. So fügt sich das Geschöpf in eine «heilige Geschichte» ein, in die Heilsgeschichte. Der Mensch weiss jetzt, dass er von einem übernatürlichen Wesen abstammt.

Das Wort Stamm, Abstammung fällt in diesem Zusammenhang nicht zufällig. Je einfacher ein Ding ist, etwa ein Baum, der Stein oder das Wasser, desto besser eignet es sich als religiöses Symbol. Bäume, Steine, Wasser gibt es überall, sie sind universell, deshalb waren C. G. Jung und Eliade der begründeten Ansicht, die archetypischen Symbole würden auf ein kohärentes, einheitliches, überzeitliches, hinter allen Mythen und Religionen stehendes System verweisen.

Beispiel Wasser. Ob es in der Sintflut die Welt verwandelt oder in der Taufe den Täufling: Stets verweist das Wasser auf die Quelle, die uns aus dem Absoluten zufliesst. Ein Symbol für die imaginäre Quelle ist auch der Kelch. Er legt sich an unsere Lippen und tränkt die innere Leere mit der Fülle des Ewigen.

Oder der Baum. Der Baum, sagt C. G. Jung, vereinigt in sich derart viele archetypische Dinge – die Sonne, die Erde, das Wasser, das Holz, die Frucht –, dass er in den verschiedensten Kulturen zum Zentral-Archetypus wurde, zur Fichte des Attis, zum Baum des Mithras, zur Weltesche Yggdrasil. Diese gewaltigen Stämme wurzeln in der Erde und tragen mit ihren ausgreifenden Ästen den Himmel. Sie vereinen das Tiefe und das Hohe, die Unter- und die Oberwelt, und vor allem: Sie beschenken uns mit Früchten, sie spenden uns das Leben – nicht nur das natürliche, auch das geistige.

Im Kreislauf der Natur

So stand früher auf jeder Richtstätte ein Rechtsbaum oder ein Rechtspfahl und verwies mit seiner Vertikalen, ähnlich einem Kirchturm, auf das Reich der Gerechtigkeit, aus dem das Urteil gefällt wurde. Gefällt heisst: Das Urteil kam von oben, wie die Frucht aus dem Baum – daran glauben die Richter, selbst die aufgeklärtesten unter ihnen, bis zum heutigen Tag. Indem sie mit einem Holzhammer auf einen Holzblock klopfen, verleihen sie ihren Worten einen metaphysischen Stempel.

Sie leiten ihre Macht aus dem Stamm ab, dessen Äste den Himmel tragen – und ich würde jede Wette eingehen: Die meisten von Ihnen halten es ähnlich. Mit der Beschwörungsformel «Touch wood!» greifen Sie unbewusst nach dem Lebensbaum, an dem Ihr Schicksal hängt. Dafür brauchen Sie sich nicht zu schämen. Was nach Aberglauben klingt, ist in Wahrheit ein kluges Bekenntnis zum Kreislauf der Natur, zur Wiederkehr des Gleichen, also zum ewigen Leben.

Der Zentral-Archetyp Baum vereint zum einen das Tiefe und das Hohe, die Erde und den Himmel, und zum andern ist sein Verwelken und Erblühen, sein Erstarren im Frost und sein Erwachen im Frühling ein Sinnbild für den Zusammenhang von Leben und Tod. In einem Spalt im Stamm der Weltesche Yggdrasil, erzählt die nordische Sage, überlebt ein junges Paar den Weltenbrand, und von diesem Paar – das Wort drückt es aus – wird nach dem grossen Untergang das neue Geschlecht, der neue Stamm abstammen.

Der Lebensbaum, der ewig ist, garantiert der Menschheit die Fortsetzung, er gebiert aus dem Tod das Leben. Deshalb legten die Ägypter die Toten in Einbäume – darin sollten sie zu neuen Ufern treiben und dort, hinter der Zeitmauer, aufblühen und weiterwachsen in verwandelter Gestalt. Baumschiffe auf der Fahrt in ein besseres Leben sind auch die Holzsärge des Christentums, worin wir auf die Auferstehung von den Toten warten, und damit bin ich wieder beim Zeichen, von dem ich ausgegangen bin, beim Kreuz.

In Jungs «Symbole der Wandlung» ist ein Foto vom Westportal des Strassburger Münsters abgedruckt. Da erhebt sich das Kreuz in Form eines Lebensbaums aus Adams Grab. Es ist die gleiche Struktur wie in der nordischen Saga: Der Untergang ist zugleich ein neuer Anfang. Aus dem vermodernden Holz des Sargs und dem verwesenden Leib Adams wächst vielblättrig und vielfruchtig das Kreuz, an dem der dornengekrönte Christus einem neuen Leben entgegenstirbt.

Wie alle Lebensbäume aller Kulturen – das wird in der Strassburger Portalplastik anschaulich – ist das Kreuz zugleich ein Todes- und ein Lebenszeichen. Es zeigt mit seinen Balken nach oben und nach unten, und unmissverständlich zeigt es in zwei entgegengesetzte Richtungen, wie ein schizophrener Wegweiser. Hier geht’s zum Leben, hier geht’s zum Tod, die beiden Seiten jedoch, die in der Quere auseinanderlaufen, sind aus einem Holz, aus einem Stamm.

Das Sterben wird sichtbar

Religiöse Zeichen, habe ich eingangs Paul Tillich zitiert, seien «sinntransparent», das heisst: Nur dann, wenn wir zu ihnen aufschauen, kann sich das Absolute im Zeichen offenbaren. Nur wenn wir uns als Gezeichnete bekennen, erkennt uns das Zeichen.

Das Kreuz bezeugt wie alle Lebensbäume im Blühen und Welken und Wiederblühen das ewige Werden und Vergehen und Wiederwerden, und so ist das Grossartige am Ereignis auf Golgotha, dass sich Gott durch sein Sterben ganz und gar in den natürlichen Kreislauf begibt, ins ewige Werden und Vergehen und Wiederwerden.

Am Totenpfahl, der zugleich ein Lebensbaum ist, identifiziert sich der Schöpfer mit seiner Schöpfung. Unter der finsteren Sonne und mit einem blutigen Gesicht voller Fliegen ist er ein Sterblicher wie wir. Er leidet, er schreit, er krepiert, aber er tut dies am Kreuz, am Holz, am Baum, der nicht nur das Absterben, sondern auch das Über- und Weiterleben symbolisiert. Mit den angenagelten Füssen und mit wie Schwingen ausgebreiteten Armen schwebt der Sterbende über der Erde und ist in dieser Gebärde bereits der Auferstehende.

In den vergangenen Jahren unternahm ich eine abenteuerliche Reise durch viele Spitäler, Intensivstationen, Operationssäle und unterirdische Bestrahlungsbunker. Das Wort Tod hörte ich nie, und ein Kreuz sah ich nur ein einziges Mal, im Kantonsspital Nidwalden in Stans. Es hing im Vorraum zum Operationssaal, also am richtigen Ort, an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Wohin zeigt der Wegweiser, fragte ich mich, auf welcher Seite werde ich erwachen?

Die Scheiche aus Katar, die auf dem nahen Bürgenstock residieren, haben im Stanser Spital eine aussergewöhnliche Intensivstation einrichten lassen, mit einem Panoramafenster, vor dem das Stanserhorn und die Engelberger Alpen liegen. Wenn sie schon einmal krank und in der Schweiz hospitalisiert sind, wollen die Herren aus der Wüste sehen, wie es regnet oder schneit, und da sie sich mit ihrem Geld diesen Wunsch erfüllen konnten, dürfen nun alle in Stans Operierten aus dem Nirwana der Anästhesie zurückkehren in den sichtbaren Kreislauf von Tag und Nacht, von Morgen und Abend.

Man hängt an den Schläuchen und zwischen Tod und Leben und erfährt sich im Angesicht der aufglühenden Sterne und erlöschenden Gipfel morphiumselig als Geschöpf einer Schöpfung, die das Werden und Vergehen und Wiederwerden auf wunderbare Weise vereint.

Das Kreuz bleibt

Heute ist den Schweizer Strassen nicht mehr anzumerken, ob man sich durch einen katholisch oder einen protestantisch geprägten Kanton bewegt. Hier wie dort der gleiche Asphalt, der gleiche Beton sowie, anstelle der früheren Kreuzungen, Kreisel. Seit ich in Neapel aus einem sechsspurigen, sausend sich drehenden, unentwegt hupenden kläffenden trötenden Verkehrswirbel etwa eine halbe Stunde lang nicht mehr herausgefunden habe, bringe ich dem Kreisel eine gewisse Skepsis entgegen – und ich erkenne darin ein Symptom. Der Kreuzzug gegen das Kreuz wird heute auch in der plattesten Form geführt – zum Beispiel von Tourismusmanagern auf den Gipfeln. Wissen diese Leute, was sie tun?

Klar, da tobt sich die wahnhafte Political Correctness aus, aber der wahre Grund wird wohl die Angst vor dem Tod sein. Was im Mittelalter und noch für den Zuger Pfarrhelfer Stocklin der Teufel war (dessen Name durfte nicht genannt werden), ist für uns Heutige der Tod – das macht die jüngste Vergangenheit mit ihrem Maskentreiben auf komödiantische Weise sichtbar. Nichts gegen die Maske, nichts gegen die Impfung, nur sollten wir wissen: Wir sind Sterbliche, so heisst unsere Gattung, das lässt sich weder leugnen noch wegimpfen.

Der Glaube, mit dem Abhängen der Kreuze lasse sich der Tod abhängen, ist ein fataler Irrtum. Nein, den Tod hängen wir nicht ab, auf den laufen wir zu, und genau aus diesem Grund, weil der Tod gewiss ist, sollten wir das Kreuz als Hoffnungs- und Überlebenszeichen stehen lassen. Denn es stellt den Lebensbaum dar, den vielblättrigen und vielfruchtigen, den immerwährend verwelkenden und aufblühenden, und wer dieses Symbol eliminiert, der verleugnet damit nicht nur seine Abstammung aus dem Abendland, er sägt auch die Äste ab, auf denen wir hocken.

Thomas Hürlimann ist Schriftsteller und lebt in Walchwil. Letztes Jahr erschien bei S. Fischer sein Essayband «Abendspaziergang mit dem Kater». Der vorliegende Text ist die Kanzelrede, die Hürlimann am vergangenen Sonntag im Zürcher Grossmünster gehalten hat.

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