Beste Laune im „Oranje“-Zimmer von Fortuna

Nürnberg. Hinter den beiden Niederländern liegt ein perfektes Wochenende: Verteidiger de Wijs freut sich nach dem 5:0 in Nürnberg über die weiße Weste, Angreifer Vermeij über drei Tore. „Die nächsten Tage werden super“, sagt der Goalgetter.

beste laune im „oranje“-zimmer von fortuna

Fortuna hat sich im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg mächtig ins Zeug gelegt.

Die Rückreise aus Nürnberg ging ziemlich flott. Nur eine etwas mehr als halbstündige Busfahrt lag zwischen der Frankenmetropole und Herzogenaurach, jener kleinen Stadt, in der nicht nur die deutsche Nationalmannschaft während der Europameisterschaft im kommenden Jahr ihr Quartier aufschlagen wird, sondern in der sich auch Fortuna nach dem 5:0-Sieg beim „Club“ auf das DFB-Pokal-Achtelfinale in Magdeburg am Dienstag vorbereiten wird. Entsprechend früh hatten die Düsseldorfer am ihr Ziel erreicht.

Und die Stimmung war nach dem deutlichen und hochverdienten Erfolg beim einstigen Angstgegner bestens. Vor allem in einem speziellen Zimmer: in dem von Drei-Tore-Mann Vincent Vermeij und Zu-Null-Verteidiger Jordy de Wijs. „Was ,Vince’ letzte Woche gegen Schalke gemacht hat, war schon richtig gut. Er ist unheimlich wichtig für die Mannschaft. Nicht nur, dass er Tore schießt – er arbeitet im Spiel auch wirklich viel“, sagte de Wijs. „Ich freue mich sehr für ihn, und es macht mir noch einmal mehr Spaß, weil ich mir mit ihm eben ein Zimmer teile.“ Sein niederländischer Landsmann bestätigte kurz und knapp: „Die nächsten Tage werden super.“

Ein Stück weit freute sich de Wijs allerdings auch für sich selbst, und zwar konkret darüber, erstmals seit dem 5:0 in Elversberg im August ohne Gegentor geblieben zu sein. „Wir haben die meisten Tore der ganzen Liga geschossen und wissen, welche Qualität wir vorne haben“, stellte der Innenverteidiger fest. „Es war aber auch wichtig, dass wir endlich mal wieder keinen Treffer kassiert haben.“

Zur ganzen Wahrheit gehörte gleichwohl, dass die Franken einen erschreckend schwachen Auftritt an den Tag gelegt hatten. „Nürnberg hat es uns nicht ganz so schwierig gemacht“, räumte de Wijs ein. „Aber auf der anderen Seite haben wir auch genau das gemacht, was wir machen mussten. Die drei Tore vor der Halbzeit haben das Spiel entschieden. In der Pause haben wir gesagt, dass wir jetzt bei 0:0 weitermachen. Wir haben richtig erwachsen gespielt.“

Und ordentlich Selbstvertrauen für das Pokalspiel in Magdeburg gesammelt. „Wir werden wieder voll fokussiert sein und wissen, was wir erreichen können“, sagte der Verteidiger, der wie das gesamte Team von Einzug ins Viertelfinale träumt. „Wir müssen aber direkt von Anfang an viel Power aufs Feld bringen.“ Vielleicht geht das Holland-Zimmer von Fortuna wie am Samstag ja wieder voran – für noch mehr gute Laune.

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